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Karin Fröhlich | Feministisches Institut |
Office Management

Arbeitsgebiet
- Sekretariat, Verwaltung, Projektfinanzen
- Koordinierung und Mitarbeit Onlineredaktion GLOW
- Mitarbeit bei der Veranstaltungsorganisation
- Aufbau einer Expertinnendatenbank
Biografie
Karin Fröhlich, alleinstehend, 2 Kinder, hat Freie Malerei an der Hochschule der Künste in Berlin studiert (Meisterschülerin bei Prof. Kuno Gonschior). Es folgten künstlerische Studien- und Auslandsaufenthalte in Japan (Osaka und Tokio 1983 - 1984), in der Türkei und in Paris 1989. Ihren Lebensunterhalt verdiente die freie Malerin als Zeichnerin für elektrotechnische Anlagen, Bauzeichnerin in einem Architekturbüro in Berlin, Projektmanagerin und Sachbearbeiterin für transnationale Projekte zur beruflichen Bildung von Frauen in Europa im Rahmen des europäischen Beschäftigungsprogramms LEONARDO DA VINCI beim Bundesinstitut für Berufsbildung, als Sachbearbeiterin in der Koordinierungsstelle des interdisziplinären Forschungsprojekts "Die Berliner Altersstudie" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, bevor sie zum Feministischen Institut kam. Sie spricht drei Fremdsprachen.
Ausstellungen
1986 und 1987 im Balazzo Brozzi in Nürnberg, 1988 im Gostner Hoftheater in Nürnberg, 1994 im Architekturbüro Goller/Knorck/Krause in Berlin. Beteiligung an Ausstellungen u.a. 1982 bei „Frau-Raum-Zeit“ beim Karl-Hofer-Symposion an der HdK Berlin, 1983 „Studenten der Hochschule der Künste“ Ackerstraße in Berlin, 1984 Meisterschülerausstellung im Sommersemester 85 in Berlin, 1985 Ausstellung der Klasse Gonschior an der Hochschule der Künste Berlin, 1994 Freie Berliner Kunstausstellung in den Messehallen Berlin, 1998 Galerie am Potsdamer Platz, Accrochage – Arbeiten von Künstlern der Galerie. Mehr über die Malerei ...
Über die Malerei ... ... vom Frühling 1983 bis Herbst 1984 habe ich in Japan gelebt. Die Arbeiten, die nach meinem Aufenthalt entstanden sind, beschäftigen sich immer wieder und immer noch mit den dort erfahrenen Eindrücken und den verbliebenen Erinnerungen an diese andere Welt. Die Bilder sind in zeitlicher und räumlicher Distanz entstanden. Ausgangspunkte sind Orte in Japan, an denen ich gelebt, gewohnt habe. Bilder von Straßenzügen, japanischen Gärten, Flusslandschaften, Tempelfesten überlagern, verwischen, verbinden sich, sind ineinander verwoben. Oft sind Tagebucheintragungen darüber gelegt, Zeichen, nicht lesbar für den Betrachter, verschlüsselt, nur lösbar für mich.
Die Maltechnik verbindet mehrere Arbeitsweisen: Aquarell, eingeklebte Papiere (Collage), z.T. bemalt oder beschrieben, wieder übermalt, Zeichnungen mit Kohle, Kreide, Bleistift darübergelegt. Bei der Reihe Stadtlandschaften („french memory to a japanese world“, entstanden 1990 in Paris) habe ich den Versuch unternommen, diese Überlagerungen, dieses Ineinanderverweben von erinnerten Bildern mit einer einzigen Technik (Aquarell) zu erreichen.
“Es ist schwer“, so sagte er, „überhaupt nur den Anfang zu machen, wollte ich von den vielen, vielen Dingen erzählen, die ich gesehen und erlebt habe – nicht nur auf dem Gebiet von Kunst und Geschichte, sondern auch von menschlicher Poesie und Dimensionen im flüchtigen Augenblick und Fluxus. Ich werde immer imstande sein, aus diesen Zeiten Energien und Anregungen zu finden, mit denen ich arbeiten kann. Die Dinge, die ich hinter mir ließ, sehe ich jetzt klarer und sogar umfassender. Es war wie ein enormes Erwachen, bei dem man viele wunderbare Räume in einem Haus findet, von dem man gar nicht wusste, dass es existierte.“ Cy Twombly über seine 1. Reise nach Italien
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Aktualisiert: 05.09.2008, meb
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