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Arbeitsgruppe Gender und Sicherheit |
Gender in der Friedens-, Sicherheitspolitik und Krisenprävention
Die Arbeitsgruppe (AG) arbeitete von 2003 bis 2006 als ein Beratungs- und Unterstützungsgremium des Feministischen Instituts zum Themenschwerpunkt Friedenspolitik, Sicherheitspolitik und Krisenprävention. Seit Anfang November 2006 wird die inhaltliche Auseinandersetzung mit diesem Thema auf Netzwerkbasis fortgesetzt. Die externen Mitglieder arbeiten ehrenamtlich. Die Arbeitsgruppe hatte folgende
Aufgaben und Ziele
- Beratung und Konzeptentwicklung
Die AG diskutiert und analysiert die europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik unter genderkritischer Perspektive. Sie untersucht Konzepte von 'Sicherheit' und 'Verteidigung' der Bundesrepublik Deutschland und der europäischen Politik und zeigt auf, welche Auswirkungen diese Vorstellungen für die politische Praxis haben. Alternativ dazu entwickelt die AG Grundsätze und Kriterien für eine genderorientierte Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Sie berät das Feministische Institut bei der Entwicklung von Strategien, diese Ansätze in der internationalen Politik zu Gehör zu bringen.
- Kompetenzaufbau und Vernetzung
Um den systematischen Kompetenzaufbau von Frauen in Wissenschaft und Politik zu diesem Themenbereich zu gewährleisten, organisiert das Feministische Institut im Rahmen der AG Workshops und Fachgespräche. Sie dienen auch der Vernetzung und Vorbereitung größerer öffentlichen Veranstaltungen. Für September 2005 bereitete das Feministische Institut im Rahmen der internationalen Konferenz „femme globale – Geschlechterperspektiven im 21. Jahrhundert“ der Heinrich-Böll-Stiftung den Schwerpunkt "Frauen und Genderperspektiven in der Friedens-, Sicherheitspolitik" vor. Kooperationspartner ist der Frauensicherheitsrat. Die AG beteiligte sich an der Konzeptionsdiskussion und lieferte den fachlichen Input für das Diskussionspapier "Sicherheit für alle".
- Diskussionspapier
Das Arbeitspapier "Sicherheit für alle" beruht auf den Ergebnissen des bisherigen, gemeinsamen Diskussions- und Arbeitsprozesses der Arbeitsgruppe. Es wurde vom Feministischen Institut auf der Konferenz „femme globale – Geschlechterperspektiven im 21. Jahrhundert“ in Berlin erstmals vor einem internationalen Fachpublikum zur Diskussion gestellt. Im Herbst 2006 wurde die überarbeitete Fassung unter Berücksichtigung der Kommentierungen und Diskussionen vom Feministischen Institut als Policy Paper veröffentlicht. [Dokument und Diskussion]
Aktive Mitglieder
- Sabine Bichler, Büro Marianne Tritz, MdB, Bündnis 90/Die Grünen, Bundestagsfraktion
- Dr. Christine Eifler, Forschungszentrum Arbeit-Umwelt-Technik (artec), Universität Bremen
- Dr. Cilja Harders, Juniorprofessur für Politikwissenschaft und Geschlechterforschung, Fakultät für Sozialwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum
- Jutta Kühl, GenderKompetenzZentrum / HU Berlin
- Prof. Dr. Ilse Lenz, Fakultät für Sozialwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum
- Daphné Lucas, Mitarbeiterin im Büro Winni Nachtwei, MdB, Bündnis 90/Die Grünen, Bundestagsfraktion
- Dr. Regine Mehl, Leiterin der Arbeitsstelle für Friedensforschung Bonn (AFB)
- Ute Scheub, Journalistin
- Dr. Cornelia Ulbert, wissenschaftliche Geschäftsführerin des Instituts für Entwicklung und Frieden (INEF), Universität Duisburg
- Barbara Unger, freie Gutachterin, Berlin
Für die Heinrich Böll Stiftung:
- Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich Böll Stiftung
- Gitti Hentschel, Geschäftsführerin des Feministischen Instituts (FI)
- Ulrike Allroggen, Assistentin der Geschäftsführung des FI
- Johanna Bussemer (Koordination der AG Gender und Sicherheit)
- Magdalena Freudenschuß, ehemalige Praktikantin des FI
Passive Mitglieder
- Prof. Dr. Claudia von Braunmühl, FU Berlin, FB Politik und Gesellschaftswissenschaft
- Dr. Martina Fischer, Berghof-Forschungszentrum für konstruktive Konfliktbearbeitung, Berlin
- Prof. Dr. Ruth Seifert, FH Regensburg, FB Sozialwesen
- Dr. Ruth Stanley, FU Berlin, Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaften
Aktualisiert: 22.11.2006, mf
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